Leitfaden zur Bewerbung

  1. Vorbemerkungen
  2. Allgemeine Angaben
  3. Voraussetzung für die Bewerbung

1. Vorbemerkungen

Die Stiftung für Neurogastroenterologie fördert das Gebiet der Neurogastroenterologie nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Stiftungserträgnisse, jedoch ausschließlich für den Stiftungszweck: Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Neurogastroenterologie.

Die Stiftung für Neurogastroenterologie vergibt einmal pro Jahr einen Preis für Neurogastroenterologie. Der Preis wird im Rahmen der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) verliehen. Der mit dem Preis für Neurogastroenterologie vergebene Geldbetrag ist zur persönlichen Verwendung bestimmt. Die Höhe des Geldbetrages wird durch den Stiftungsvorstand bestimmt und kann jährlich ausgeschrieben werden. Bei fehlenden bzw. nicht geeigneten Bewerbungen kann der Preis ausgesetzt werden. Die Stiftung kann auf Vorschlag geeignete Kandidaten auch ausserhalb des Bewerbungsverfahrens benennen.

Die Stiftung für Neurogastroenterologie hat das Ziel junge Wissenschaftler am Beginn ihrer Forschungskarriere zu fördern. Die bewerbenden Personen sollen durch wegweisende Arbeiten aus der Grundlagenwissenschaft bzw. klinischen Forschung auf dem Gebiet der Neurogastroenterologie ausgewiesen sein. Die Stiftung für Neurogastroenterologie behält sich vor, Subdisziplinen der Neurogastroenterologie mit außergewöhnlichem Entwicklungspotenzial zur Nominierung auszuschreiben.

Die der Stiftung für Neurogastroenterologie zur Verfügung stehenden Erträgnisse sind begrenzt, von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängig und stehen immer nur nach Abschluß eines Geschäftsjahres zur Verfügung. Maßstab für die Beurteilung von Anträgen sind vor allem die Qualität der Arbeits- bzw. Forschungsvorhaben.

Der Stiftungsrat entscheidet über die Genehmigung von Anträgen. Der Stiftungsrat (wiss. Beirat) bildet sein Urteil an Hand der Informationen, die der Antragsteller in seinem Antrag gibt. Es liegt deshalb im Interesse des Antragstellers, mit der Formulierung seiner Bewerbung die Grundlage für ein abgewogenes und sachgerechtes Urteil zu schaffen.

Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Bewerbung ist an den Vorstand der Stiftung für Neurogastroenterologie unter Beifügung des Lebenslaufes und eines wissenschaftlichen Tätigkeitsberichtes zu senden. Alle Unterlagen müssen in einem elektronischen Format (Word oder PDF Datei) eingereicht werden. Über die Anträge entscheidet der Stiftungsrat auf der Grundlage des Ergebnisses der wissenschaftlichen Begutachtung und der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats. Der Stiftungsrat ist in seiner Entscheidung völlig unabhängig. Er kann Anträge ohne Angabe von Gründen ablehnen.

2. Allgemeine Angaben

2.1 Angaben zur Person des Bewerbers

Es wird um folgende Angaben gebeten:

  • Vorname, Name, akademischer Grad
  • Dienststellung
  • Geburtsdatum, Nationalität
  • Institution und Institut (Fachbereich)
  • Dienstliche Adresse
  • Telefon
  • Privatadresse
  • Telefon
  • Lebenslauf

2.2. Angaben zur wissenschaftlichen Leistung und beruflichem Werdegang

Der Antragsteller sollte eine aussagekräftige, maximal auf zwei Seiten beschränkte, Beschreibung über seine eingereichte Arbeiten / seine bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten und der Zielvorhaben auf dem Gebiet der Neurogastroenterologie einreichen. Die zwei für die Beurteilung wesentlichen Veröffentlichungen müssen als PDF Datei beigelegt werden.

3. Vorraussetzung für die Bewerbung

Bewerbende Personen sollen insbesondere junge Wissenschaftler am Beginn ihrer Forschungskarriere sein. Sie sollen sich durch wegweisende Beiträge bzw. strukturierte Konzepte auf dem Gebiet der Neurogastroenterologie auszeichnen. Die Schwerpunkte können grundsätzlich grundlagenwissenschaftliche bzw. klinische Gebiete (u.a. Innere Medizin, Gastroenterologie, Ernährungsmedizin, Onkologie) beinhalten. Wesentliche Arbeitsgebiete der Neurogastroenterologie als Vorraussetzung zur Bewerbung können sein: Untersuchungen über

  • das enterische Nervensystem (ENS, Bauchhirn, little brain of the gut),
  • neuroimmune Interaktionen (Entzündungen, Infektionen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, IBD),
  • die Interaktion innerhalb der Darm-Hirn-Achse (großes Gehirn-kleines Gehirn),
  • funktionelle Magendarmerkrankungen, wie u.a. Reizdarm (IBS), Reizmagen (NUD, funktionelle Dyspepsie),
  • die gastrointestinale Hypersensitivität mit Erniedrigung der Schmerzschwellen und gesteigerter Empfindung,
  • Fragestellungen der Psychoneuroimmunologie
  • die nervalen Effekte auf die gastrointestinale Barriere (Sekretion, Permeabilität, Proliferation),
  • die Bedeutung von Nerven bei Tumorerkrankungen (Neuroonkologie)
  • Untersuchungen über nervale Stammzellen
  • Adipositas-Forschung
  • Ernährungsmedizin